Ausschreibungen / Sicherheitsdienste

Sicherungsleistungen für Korridorsanierung Remagen – Mainz

DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)

Frist
27 Tage · 26. Okt. 2026
Leistung
Sicherheitsdienste · CPV 79710000
Region
DEB12
Quelle
EU-Oberschwelle (TED)
Veröffentlicht
30. Sept. 2026
Bekanntmachung
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Leistungsgegenstand

Das Projekt “Korridorsanierung Remagen – Mainz" umfasst die umfassende Sanierung der Linken Rheinstrecke in der Region Mitte. Der betrachtete Abschnitt erstreckt sich von Strecke 2630 Bahn-km 44,160 bis Strecke 3510 km 27,850 und hat eine Gesamtlänge von rund 130 km. Die Sanierung ist Teil des bundesweiten Programms zur Ertüchtigung der Hochleistungskorridore und soll im 1. Halbjahr 2028 umgesetzt werden. Ziel ist eine umfassende Modernisierung der Infrastruktur auf dem Abschnitt zwischen Remagen und Mainz. Die Strecke verläuft von der Regionalbereichsgrenze nördlich von Remagen über Koblenz und Bingen bis nach Mainz. Sie umfasst damit gemäß § 11c Abs. 2 BSWAG den vollständigen Hochleistungskorridor Koblenz–Mainz (Nr. 18) sowie den in der Region Mitte liegenden Abschnitt des Hochleistungskorridors Hürth-Kalscheuren–Koblenz (Nr. 17). Ziel des Projekts ist es, die Anlagenverfügbarkeit und die Netzzustandsnote der Strecke zu verbessern sowie nach der Inbetriebnahme eine achtjährige Baufreiheit zu erreichen. Im Rahmen der Korridorsanierung werden in vier Bauabschnitten zwischen Remagen und Mainz unter anderem rund 81 km Gleis, 102 Weichen sowie knapp 76 km Oberleitung erneuert. Ergänzend sind der Neubau von drei Überholgleisen sowie Anpassungen und Neubauten an rund 13 Weichenheizungen vorgesehen. Darüber hinaus umfasst das Projekt umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Tunneln Bank, Bett und Kammereck, den Ausbau und die Sanierung von 25 Verkehrsstationen sowie den Neubau von fünf Brücken, verschiedenen Durchlässen und Stützbauwerken. Die Leit- und Sicherungstechnik wird in zwei Bauphasen modernisiert. Dabei werden im Knoten Koblenz sowie auf dem Abschnitt Gau-Algesheim bis Budenheim im Jahr 2028 ESTW- beziehungsweise DSTW-Technik errichtet und in Betrieb genommen. In den bestehenden LST-Bereichen werden zudem erforderliche Blockverdichtungen umgesetzt und GWB-Signale bedarfsgerecht nachgerüstet. Durch den Wechsel von Alttechnik auf moderne ESTW- und DSTW-Technik, die optimierte Blockverdichtung, zusätzlichen Gleiswechselbetrieb, höhere Weichengeschwindigkeiten sowie verbesserte Umfahrungsmöglichkeiten soll die Betriebsqualität auf der Strecke nachhaltig gesteigert werden. Das Projekt ist in vier Bauabschnitte gegliedert. Die Ausschreibungsplanung SbaD wurde entsprechend dieser vier Baulose erstellt.

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