FKZ 37EV 26 105 0 - Kompaktanalyse zu den Auswirkungen auf die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Einsatz von WACCS
Umweltbundesamt , Referat Z 1.5
- Frist
- 3 Tage · 09. Sept. 2026
- Leistung
- —
- Region
- Deutschland
- Quelle
- Unterschwelle (national)
- Veröffentlicht
- 28. Juli 2026
- Bekanntmachung
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Leistungsgegenstand
EVUPlan: „Kompaktanalyse zu den Auswirkungen auf die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Einsatz von WACCS“ In der Carbon Management Strategie der Bundesregierung sind die Emissionen aus der TAB als „nicht vermeidbare Emissionen“ definiert und damit politisch als Anwendungsfall für CCUS vorgesehen (WACCS). Mit dem Bundesklimaschutzprogramm ist hierfür ein konkreter Pfad vorgelegt. Um dies technisch zu ermöglichen, bedarf es u.a. für die Abscheidung des CO2 Energie bzw. Wärme am Ort der Treibhausgasemissionen. Diese Wärme ist grundsätzlich Vorort gegeben, wird in der Regel jedoch bereits für andere Wärmeanwendungen verwendet. Insbesondere dient sie mit als Wärmequelle für die leitungsgebundene Wärmeversorgung in Ballungsgebieten. Im Falle einer CO2-Abscheidung entsteht nun eine Konkurrenzsituation um diese Energie. Hier setzt das ausgeschriebene Forschungsvorhaben an und widmet sich den Auswirkungen vor allem für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Wegfall (von Teilen) der Wärmeauskopplung der TAB durch den Einsatz von Carbon Capture. Ziel des Vorhabens ist eine kompakte und systematische Aufbereitung zu den Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten, wie sowohl WACCS als auch eine nachhaltige leitungsgebundene Wärmeversorgung aussehen kann. Dazu ist zu analysieren: welche treibhausgasneutralen Wärmeversorgungstechniken den Wegfall der Abwärme aus thermischen Abfallverbrennungsanlagen kompensieren könnten, welche Kosten hierdurch für die Betreiber der Wärmenetze entstehen und ob diese durch das bestehende Förderregime von BEW und KWKG bereits ausreichend adressiert werden und welche Kosten/Erlöse bei den Betreibenden von thermischen Abfallverwertungsanlagen für den Wegfall der Wärme- und Stromerlöse, CO2-Bepreisung und mögliche Einnahmen aus Negativemissionen durch den biogenen Anteil im WACCS erfolgen könnten. Im Ergebnis liegt ein kompakter Überblick auf Basis von Recherchen und eigenen Berechnungen vor, der aufzeigt, welche Schritte im Umgang mit eventuellen Mindererlösen und Minderenergiemengen in der leitungsgebundenen Wärme nötig sind, um die Integration von WACCS zu ermöglichen.
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