Ausschreibungen / Bauleistungen
Neubau Ilmenau Schule Deutsch Evern
Samtgemeinde Ilmenau(LK Lüneburg)
- Frist
- 32 Tage · 29. Okt. 2026
- Leistung
- Bauleistungen · CPV 45332400
- Region
- DE935
- Quelle
- Unterschwelle (national)
- Veröffentlicht
- 27. Sept. 2026
- Bekanntmachung
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Leistungsgegenstand
Allgemeines Die Planung der Entwässerungsanlage erfolgt auf Grundlage der DIN 1986-100 sowie der DIN EN 12056. Die Entwässerungsgegenstände werden überwiegend über Einzel- und Sammelanschlussleitungen in Vorwandinstallationen angeschlossen. In Bereichen außerhalb der Vorwände erfolgt die Verlegung der Abflussleitungen beispielsweise im Bodenaufbau, unter der Decke sowie bei Fallleitungen unter Berücksichtigung erhöhter Schalldämmmaßnahmen. Für die Grundleitungen wird das Rohrmaterial KG 2000 verwendet. Fettabscheider Für fetthaltiges Küchenabwasser ist der Einbau eines Fettabscheiders vorgesehen. Die Fettabscheideanlage wird auf der rückwärtigen Gebäudeseite angeordnet, um eine gute Zugänglichkeit für Wartungs- und Reinigungsarbeiten sicherzustellen. Für den Fettabscheider ist eine direkte Absaugung vorgesehen. Hebeanlage Zur Einleitung des Abwassers in das öffentliche Kanalnetz ist der Einsatz einer Hebeanlage erforderlich, da die Schmutzwassergrundleitung im freien Gefälle bzw. Auf Grund der Fettabscheideanlage ohne Hebeanlage zu tief am Übergabeschacht ankommen würde. Abwasserverlauf Das anfallende Abwasser wird zunächst im freien Gefälle zur Fettabscheideanlage geführt. Im Anschluss daran erfolgt die Weiterleitung zur Hebeanlage. Nach der Hebeanlage wird das Abwasser über eine Druckleitung auf eine höhere Ebene gefördert. Anschließend wird das Abwasser im freien Gefälle dem öffentlichen Kanalnetz zugeführt. Siebelüftung Um einen Unterdruck im Schmutzwassersystem zu vermeiden, werden notwendige Bereiche; insgesamt 11; über Dach be- und entlüftet. Bodenabläufe Erdgeschoss: 1x Bodenablauf Raum E.07 Vorr. WC2 1x Bodenablauf Raum E.05 Vorr. WC2 1x Bodenablauf Raum E.06.1 WC div. 1x Bodenablauf Raum E.07.1 WC2 1x Bodenablauf Raum E.06 Wickel-WC 1x Bodenablauf Raum E.24.1 WC4 1x Bodenablauf Raum E.22 WC beh. 1x Bodenablauf Raum E.22 VR WC3 1x Bodenablauf Raum E.24 VR WC4 1x Bodenablauf Raum E.23.1 WC div. Obergeschoss: 1x Bodenablauf Raum 1.20 WC Zentral div. 1x Bodenablauf Raum 1.21 WC VR Zentral 2 1x Bodenablauf Raum 1.32 Personal WC 1x Bodenablauf Raum 1.20 WC Zentral beh. 1x Bodenablauf Raum 1.29 Ausgabeküche 1x Bodenablauf Raum 1.30 Spülküche 1x Bodenablauf Raum 1.12 WC LK 2 1x Bodenablauf Raum 1.11.1 WC LK div. 1x Bodenablauf Raum 1.11 WC LK beh. 1x Bodenablauf Raum 1.10 WC LK 1 1x Bodenablauf Raum 1.18 Putzmittel 1x Bodenablauf Raum 1.19 WC VR Zentral 1 1x Bodenablauf Raum 1.19.1 WC Zentral 1 1x Bodenablauf Raum 1.21.1 WC Zentral 2 Hinweis: Die Sielbelüftung über Dach ist bei der Planung PV-Anlage zu berücksichtigen. 412 Wasseranlagen Trinkwasser Der vom Versorgungsunternehmen bereitgestellte Mindestversorgungsdruck beträgt aktuell, vorbehaltlich endgültiger Bestätigung, 5000 hPa. Der rechnerisch ermittelte erforderliche Versorgungsdruck für das Bauvorhaben liegt bei ca. 3400 hPa. Somit ist eine ausreichende Druckversorgung gegeben; die Installation einer Druckerhöhungsanlage ist nicht erforderlich. Das Trinkwasserleitungsnetz wird aus korrosionsbeständigem Edelstahl hergestellt. Die Einführung der Trinkwasserleitung in das Gebäude erfolgt über den Technikraum Heizung im Kellergeschoss. In diesem Raum sind der Hauptwasserzähler sowie die zentrale Hauptabsperreinrichtung angeordnet. Die Leitungsverteilung innerhalb des Technikraums erfolgt als frei zugängliche Sichtinstallation. Im Erdgeschoss werden die Stockwerksleitungen unterhalb der Decke bzw. innerhalb von Deckenabhängungen geführt. Die Versorgung der Entnahmestellen im Obergeschoss erfolgt über kurze Leitungswege direkt aus den Verteilungsleitungen des Erdgeschosses. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Wasseraustauschs entsprechend den geltenden DIN- und VDI-Richtlinien wird an jeder Entnahmestelle eine geeignete Spüleinrichtung vorgesehen. Zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene ist ein geeignetes Wassermanagementsystem vorgesehen. Die erforderlichen Absperreinrichtungen zur Zonierung der Anlage sind in ausreichendem Umfang geplant. Die Ausführung erfolgt mittels Rotgussarmaturen. Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral über elektrisch betriebene Durchlauferhitzer. Das Rohrleitungsnetz wird als T-Stück-Installation ausgeführt. Die Wärmedämmung der Rohrleitungen erfolgt wahlweise mit Mineral- bzw. Steinwolle oder mit geschlossenzelligem Dämmstoff. In sichtbaren
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